Peko

Vom Einmann-Betrieb zum international operierenden Unternehmen

Tragende Rolle in der Fördertechnik

Geschäftsführer Peter Köppel hat die Peko Rollen AG im Januar 1991 am ersten Geschäftssitz in Horn am Bodensee gegründet. Seither ist das Unternehmen im Rollen-Business ein fixer Begriff. Im Jahr 2011 wird am heutigen Standort Rheineck/SG das zwanzigjährige Jubiläum gefeiert.

Ein markanter Meilenstein war im August 1994 die Übersiedlung der Rollen-Produktion an den neuen Standort Rheineck. Dort wurde eine 1000m2 grosse Produktionshalle bezogen. Im Herbst 2001 kam es aus Kapazitätsgründen zum Anbau einer Lager- und Produktionshalle mit weiteren 1200m2. Damit stehen nun gesamthaft 2200m2 Gebäudefläche zur Verfügung. Peter Köppel ist es gelungen, den Betrieb ständig zu vergrössern. Momentan sind 25 Mitarbeitende am Firmensitz tätig.

 

Förderrollen sind gefragt

Dazu Peter Köppel: «Es gibt in der heutigen Massenproduktion wie auch in der Kleinserien-Fertigung praktisch kein Produkt, das nicht einmal oder öfters auf Förderrollen bewegt wird. Diese Komponenten spielen eine wichtige Rolle bei der Realisierung eines effi zienten Materialflusses.» Das hat der Geschäftsführer folgerichtig schon vor Jahren erkannt und den Betrieb auf die Planung, die Herstellung und den Vertrieb von Förderrollen und Tragrollen für Förderanlagen sowie den Handel mit Förderelementen und Artikeln verwandter Branchen fokussiert. Die Aktivitäten waren schon bald von Erfolg gekrönt. Trotz harter Konkurrenz gelang es Köppel, seine Produkte in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Slowenien, Polen, Tschechien und Kroatien zu verkaufen.

Peter Köppel erklärt mit Stolz: «Im Gegensatz zu den grossen Rollenherstellern sind wir ein Nischen-Player. Wir fertigen vom Prototypen über Kleinserien bis hin zu Grossaufträgen, wie beispielsweise der Lieferung von 280 000 Rollen an einen australischen Abnehmer. Interessenten stellen wir Musterrollen zur Verfügung, um diese an deren eigenen Anlagen testen und prüfen zu können. 2008 hatten wir unser absolutes Rekordjahr. Nachdem sich die Weltwirtschaft mittlerweile wieder einigermassen erholt hat, fertigen wir momentan ca. 350 000 Förderrollen pro Jahr – Tendenz steigend. Zirka 75 Prozent werden exportiert. Hauptabnehmer ist dabei die Bundesrepublik Deutschland. Speziell ausgebaut wurde dabei das Geschäft in Polen, wo wir über die Anlagenhersteller namhafte Aufträge an Land ziehen konnten. Auch in Tschechien und Slowenien sind wir gut im Geschäft. Die wichtigsten Faktoren für unseren Unternehmenserfolg sind Flexibilität, Qualität und Zuverlässigkeit.»

 

Massarbeit für den effizienten Materialfluss

Neben der Produktion von Hunderttausenden von konfektionierten Rollen aus Stahlrohr und Automatenstahl für das Peko- Standardprogramm ist das Unternehmen der international gefragte Spezialist für Rollen nach Mass – konstruiert und ausgeführt exakt nach den Vorgaben der Kunden. Dazu Peter Köppel; «Auf diesem Gebiet sind wir manchem Grossunternehmen um mehr als eine Nasenlänge voraus.» Die konstruktive Auslegung der Rollen richtet sich nach den spezifi schen Anforderungen der jeweiligen Förderstrecken. Dabei stehen Parameter wie Geschwindigkeit, Beschleunigung, Laufruhe, kontinuierlicher Bewegungsablauf und die sorgfältige Behandlung der zu transportierenden Güter im Mittelpunkt der Aktivitäten. Das erfordert optimale Rollen in der richtigen Grösse, mit dem geeigneten Umfang und aus dem passenden Material.

 

Bei der Peko Rollen AG wird nicht nur aus Stahl, sondern auch aus rostfreiem Material, Kunststoff , Aluminium etc. mit der nötigen Präzision gefertigt. Dank der flexiblen Unternehmensstruktur werden solche Aufträge auch kurzfristig abgewickelt. Wenn Not am Mann ist, legt auch der Chef selbst Hand an, um die Liefertermine einhalten zu können.